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Langzeitaufenthalte über 90 Tage

VIS - Visa Information System

VIS - Visa Information System, © EU Komission

03.01.2018 - Artikel

Wichtiger Hinweis

Ab dem 01.08.2018 werden enge Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige ledige Kinder und Eltern von minderjährigen Kindern) von in Deutschland lebenden subsidiär Schutzberechtigten Visa zum Zwecke des Nachzugs beantragen können.

Nachzugswillige Familienangehörige können sich bereits jetzt auf dieser Internetseite für einen Termin zur Abgabe des Visumantrags registrieren: Familiennachzug zum subsidiär Schutzberechtigten

Sie planen einen Langzeitaufenthalt in Deutschland?

Für Aufenthalte über drei Monate oder Aufenthalte, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führen, sind Ausländer grundsätzlich visumpflichtig. Hiervon ausgenommen sind Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige sowie Staatsangehörige der Schweiz.

Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika, können darüber hinaus einen erforderlichen Aufenthaltstitel auch nach der Einreise einholen. Für die Staatsangehörigen von Andorra, Brasilien, Honduras, Monaco und San Marino gilt das gleiche, sofern keine Erwerbstätigkeit beabsichtigt ist. Für alle anderen Staatsangehörigen gilt: Das Visum für einen längerfristigen Aufenthalt muss grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden.

Aufgrund der VO 265/2010 ist es nun möglich, sich mit einem nationalen Visum („D-Visum“) und einem gültigen Reisedokument bis zu drei Monate in einem Zeitraum von sechs Monaten im Schengen-Raum frei zu bewegen. Hierzu gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn.

Langzeitaufenthalte brasilianischer Staatsangehöriger in Deutschland

Brasilianer, die sich mehr als 90 Tage in Deutschland aufhalten möchten, benötigen eine Aufenthaltserlaubnis. Diese kann in vielen Fällen nach Einreise in Deutschland unmittelbar bei der für den deutschen Wohnsitz zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden (z.B. für Studium, Schulaustausch, Sprachkurs, Familiennachzug, Eheschließung und nachfolgender Daueraufenthalt).

Ausnahmen:

1. Einreise über einen anderen Mitgliedsstaat des Schengengebiets: Falls Sie keinen Direktflug nach Deutschland haben, sondern über ein anderes Schengenland nach Deutschland einreisen, müssen Sie die Aufenthaltserlaubnis vor Abreise beantragen. In allen anderen Fällen ist es Ihnen freigestellt, die Aufenthaltserlaubnis vor Einreise bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung oder nach Einreise direkt bei der Ausländerbehörde zu beantragen. Falls Sie sich zuvor schon einmal in Deutschland aufgehalten haben und Schwierigkeiten mit Ihrem Aufenthaltsrecht hatten, ist eine vorherige Antragstellung ebenfalls empfehlenswert.

2. Sofern Sie eine Erwerbstätigkeit in Deutschland beabsichtigen, müssen Sie das Visum vor Einreise bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung beantragen. Hierunter fallen alle Beschäftigungen

3. Auch Au-pair-Aufenthalte und Praktika. Auch für die Arbeitsplatzsuche sollte ein Visum beantragt werden, mit welchem ein bis zu 6-monatiger Aufenthalt in Deutschland zur Arbeitsplatzsuche möglich ist und mit welchem bei erfolgreicher Suche ohne vorherige Ausreise ein Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit beantragt werden kann.

Aufgrund der VO 265/2010 ist es nun möglich, sich mit einem nationalen Visum („D-Visum“) und einem gültigen Reisedokument bis zu drei Monate in einem Zeitraum von sechs Monaten im Schengen-Raum frei zu bewegen. Hierzu gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn.

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