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Welttag der humanitären Hilfe

Welttag der humanitären Hilfe

Welttag der humanitären Hilfe, © UNOCHA/Viviane Rakotoarivony

19.08.2022 - Artikel

„Es braucht ein Dorf, es braucht eine Gemeinschaft, um ein Kind großzuziehen“ – an dieses bekannte Sprichwort aus Afrika haben die Vereinten Nationen das Motto des diesjährigen Welttags der humanitären Hilfe angelehnt.

Sie erinnern damit an die Gemeinschaft der humanitären Helfer*innen weltweit, die sich tagein, tagaus unter häufig sehr gefährlichen Bedingungen für die Schwächsten auf der Erde einsetzen. Mit ihrer Arbeit retten sie Leben. Sie gehen an Orte, aus denen andere fliehen. Sie geben denen Hoffnung, die alles verloren haben. Wir möchten ihnen heute ganz besonders danken ihnen für ihren Mut, ihr Engagement und ihren Einsatz im Dienste der Menschlichkeit.

Im Dienste der Menschlichkeit muss auch das globale Dorf zusammenstehen, um die drängendsten humanitären Bedarfe der Weltgemeinschaft zu decken. Denn Hilfe tut not: Die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen, hat sich in den letzten drei Jahren verdoppelt. 274 Millionen Menschen sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen nicht in der Lage, selbst ihr Überleben zu sichern. Deutschland trägt seinen Teil dazu bei, um das Leid der Menschen zu lindern: In diesem Jahr stellt es über den Haushalt des Auswärtigen Amts 2,77 Milliarden Euro bereit, um den Vereinten Nationen und anerkannten Hilfsorganisationen ihre lebensrettende Arbeit zu ermöglichen. Wir sind der zweitgrößte humanitäre Geber weltweit.

Die bittere Wahrheit ist, dass das internationale Engagement nicht ausreicht. Der tatsächliche Bedarf der notleidenden Menschen liegt ein Vielfaches höher. Deshalb setzen wir uns in unserer Außenpolitik nicht nur für eine stetige Verbesserung des humanitären Systems ein, sondern werben auch weltweit dafür, dass andere das ihnen Mögliche tun, um Not zu lindern und Hoffnung zu schenken.

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